Ein lächelnder Mann und eine lächelnde Frau sitzen gemeinsam auf der Wiese vor einem hübschen Backsteinhaus mit Schrägdach und Garage und diskutieren über die Vorteile einer Immobilienrente für eine komfortable Zukunft.

Immobilienrente: Das eigene Haus verkaufen und trotzdem wohnen bleiben 5/5 (4)

Die eigene Immobilie ist mehr denn je die beliebteste Form der Altersvorsorge. Wer als Rentner keine Miete zahlen muss, hat pro Monat durchschnittlich 600 Euro mehr zur Verfügung. Doch oft ist ein Großteil des eigenen Vermögens im Haus oder der Eigentumswohnung gebunden. Die Immobilienrente könnte eine Lösung sein, um mehr finanziellen Spielraum im Alter zu haben.

Hohe Preise machen Immobilienrente attraktiv

Ein gebrauchtes Eigenheim wird in NRW laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2021 zu einem Durchschnittspreis von 400.000 Euro gehandelt. Damit lässt sich eine attraktive Zusatzrente erzielen. “Ein Verkauf des Hauses bei gleichzeitiger Vereinbarung eines lebenslangen Wohnrechts lohnt sich bei den derzeit hohen Preisen besonders”, sagt Roland Hustert von der LBS Immobilien NordWest.

Ein lächelnder Mann und eine lächelnde Frau sitzen gemeinsam auf der Wiese vor einem hübschen Backsteinhaus mit Schrägdach und Garage und diskutieren über die Vorteile einer Immobilienrente für eine komfortable Zukunft.
Das eigene Haus verkaufen und trotzdem wohnen bleiben / Hohe Preise machen Immobilienrente attraktiv / Die Immobilienrente schafft finanziellen Spielraum bei lebenslangem Wohnrecht. © Westend61 / stock.adobe.com

Beispielrechnung für Immobilienrente mit lebenslangem Wohnrecht

Die Deutsche Leibrenten AG, Kooperationspartner der LBS Immobilien NordWest, macht folgende Beispielrechnung: Bei einem Immobilienwert von 400.000 Euro kann ein 75-jähriges Paar eine zusätzliche lebenslange Rente von 710 Euro pro Monat erzielen.

Weitere Vorteile der Immobilienrente:
• Das lebenslange Wohnrecht wird  im Grundbuch notariell abgesichert und die bisherigen Eigentümer können weiter in ihrem gewohnten Umfeld leben.

• Auch die Sorge vor größeren Modernisierungen entfällt, nur kleinere Reparaturen bis zu 400 Euro im Jahr müssen die Bewohner noch zahlen.

• “Eine Teilauszahlung kombiniert mit einer lebenslangen Rente ist ebenfalls denkbar”, so Hustert. Grundsätzlich ist das Modell ab 70 Jahren möglich.

Weitere Informationen unter www.lbs-immobilien-profis.de/ratgeber/altersgerechtes-wohnen/

 

Quelle: LBS West

War dieser Beitrag hilfreich? Hat er Ihnen gefallen?

Das könnte Sie auch interessieren:

Wie aus einer Gutsanlage von 1760 ein Mehrgenerationen-Werkdorf wird: Interview mit Wolf Meyer-Plate

In der Altmark soll aus einem alten Gutshof ein Werkdorf für Jung und Alt entstehen. Wolf Meyer-Plate über den Neustart mit Mitte 60 und die Herausforderungen, eine neue Dorfgemeinschaft aufzubauen.

Babyboomer-Immobilien: Was der Generationenwechsel für Eigentümer und Käufer bedeutet

Millionen Boomer-Immobilien könnten in den kommenden Jahren weitergegeben oder verkauft werden. Für Eigentümer und Käufer verändert das den Markt.

Warum Seniorenbungalows in einen Wohnpark für alle Generationen gehören: Interview mit Oliver Zirn

In Großpösna bei Leipzig ist ein ganzes Quartier für alle Generationen entstanden, mit Kita, Familienhäusern und Pflegedienst, zu dem jetzt 42 barrierefreie Seniorenbungalows mit eigenem Garten dazukommen. Was macht diesen Ort so besonders?