Smart Home

Smart Homes – nachhaltiges Wohnen oder nur ein kostspieliger Trend? 5/5 (1)

  • Die Implementierung eines Smart-Home-Systems lässt sich mittlerweile schon mit ein paar einfachen Handgriffen im eigenen Haushalt umsetzen.
  • Smarte Anwendungen und Einrichtungen ermöglichen es, Geräte im Haushalt an die Verbrauchsgewohnheiten anzupassen.
  • Ein geschickt geplantes Smart-Home-System kann Ressourcen sparen und gleichzeitig auch die Umwelt schonen. Im Idealfall amortisieren sich die Kosten für die Investitionen.

Smart Home
Smart Homes etablieren sich immer mehr am deutschen Immobilienmarkt. (Foto: von Poll Immobilien GmbH)

Ein perfekt temperiertes Haus, innovative Heimsicherheitssysteme, automatisierte Haustüren, Rollläden und Garagentore: Smart Homes (zu Deutsch: intelligentes Haus/Wohnen) etablieren sich immer mehr am deutschen Immobilienmarkt und sind auch in Zukunft nicht mehr wegzudenken. Doch was macht so ein intelligentes Zuhause aus und welche Vorteile bietet es den Bewohnern?

Wir geben einen Einblick in die Welt des Smart Homes und zeigen, welche Vorzüge es bietet.

Was kann ein Smart Home?

Vorbei sind die Zeiten in denen der Begriff Smart Home noch für ein futuristisches Hightech-Haus, dessen Handhabung nur mit viel Aufwand und einem Feingefühl für Technik möglich ist, stand. Das Verständnis für die smarten Technologien hat sich weiterentwickelt.
In einem Smart Home können Heizung, Licht, Jalousien, Rollläden, Alarmanlagen, aber auch diverse Elektrogeräte und sogar die Haustür automatisch per Smartphone, Laptop oder Tablet gesteuert werden. Die Implementierung eines solchen Systems lässt sich mittlerweile schon mit ein paar einfachen Handgriffen im eigenen Haushalt umsetzen.

„Der Einsatz von Smart-Home-Technologien ist besonders sinnvoll in den Bereichen Sicherheit, Komfort und Energiesparen. So lassen sich beispielsweise mit mobilen Geräten die Hausbeleuchtung oder die Heizung aus der Ferne bedienen und sogar programmieren“, sagt Beata von Poll, Mitglied der Geschäftsleitung bei VON POLL IMMOBILIEN. Und führt weiter aus: „Alle gewünschten Funktionen lassen sich ganz einfach mit einer entsprechenden App auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop steuern. Immobilieneigentümer können ein solches System mit nur wenigen Klicks und ohne technisches Vorwissen einrichten.“

Welche Vorteile bietet die Smart-Home-Technologie?

Viele Haushalts- und Multimediageräte bieten bereits integrierte Smart-Home-Technologien an. Für andere Maßnahmen muss die Immobilie nachgerüstet werden. Zusätzlich können Eigentümer verschiedene technische Hilfsmittel wie Steuereinheiten, Funkverbindungen, Kameras oder Sensoren anbringen.

Die Vorzüge eines Smart-Home-Systems werden schnell deutlich.

  1. Neben der erhöhten Sicherheit durch Sicherheitskameras oder Bewegungssensoren, bieten die Technologien die Möglichkeit, Energie zu sparen, da die Heizung sowie andere elektronische Geräte nicht permanent laufen müssen.
  2. Dank des Smartphones ist der Verbrauch der Haustechnik jederzeit ablesbar: Beim sogenannten Smart Metering senden elektrische Energie-, Wasser-, Gas- und Wärmezähler digitale Daten an mobile Endgeräte.
  3. Smarte Anwendungen und Einrichtungen ermöglichen es, Geräte im Haushalt an die Verbrauchsgewohnheiten anzupassen. Die Systeme sind außerdem lernfähig: Sie schöpfen das Maximum an Effizienz aus und optimieren gleichzeitig den Strom- oder Gasbedarf eines Haushalts. Dabei erkennt das System Einsparpotenziale und plant nachhaltig.

„Das intelligente Wohnen eignet sich zudem hervorragend für Zweitwohnsitze. Die Nachfrage nach Ferienimmobilien in begehrten deutschen Urlaubsregionen ist merklich gestiegen. Wer mehrere Immobilien besitzt, kann sich nicht gleichzeitig an beiden Orten aufhalten“, erklärt Beata von Poll. Sie fährt fort: „Smart-Home-Technologien sind daher eine ideale Möglichkeit, um das Eigentum so zu steuern oder zu überwachen, dass es immer so aussieht, als sei jemand Zuhause. Auch bei spontanen Besuchen lassen sich somit bereits vor der Ankunft Vorkehrungen für den Aufenthalt treffen – beispielsweise durch das rechtzeitige Anschalten der Klimaanlage oder Heizung.“

Was kostet so ein intelligentes Zuhause?

Welche Smart-Home-Anwendungen in einem Zuhause eingesetzt werden können und welche Vorteile sie ihren Benutzern bieten, ist immer individuell zu beurteilen. Bei der Kostenfrage ist es wichtig zu wissen, in welcher Form und mit welchem Aufwand die Anwendungen eingesetzt beziehungsweise nachgerüstet werden können.

Vorhandene Technik nutzen spart Kosten!

Eine gute Nachricht ist, dass alte Geräte mittlerweile ganz einfach und kostengünstig durch smarte Steckdosen, auch Smart Plugs genannt, aufgewertet werden können. Bei Heizungen können Eigentümer mit smarten Thermostaten effizient nachrüsten. Je mehr smarte Geräte und Anwendungen installiert werden, desto kostenintensiver wird es. Die Kostenobergrenze für ein intelligentes Zuhause ist daher offen.

Fazit

„Viele Annehmlichkeiten des Smart Homes weiß der Bewohner schnell zu schätzen. Tatsächlich kann ein geschickt geplantes Smart-Home-System Ressourcen sparen und gleichzeitig auch die Umwelt schonen. Im Idealfall können sich die Kosten für die Investitionen sogar amortisieren. Langfristige Planung und bedarfsgerechte Technik sind dafür die Voraussetzung“, weiß die Immobilienexpertin von VON POLL IMMOBILIEN.

Weitere interessante Blog-Artikel rund um das Thema Immobilien, Lifestyle und modernes Wohnen sowie eine kostenlose Immobilienbewertung bietet VON POLL IMMOBILIEN auf seiner Website.

Quelle: von Poll Immobilien GmbH

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