Warum eine erfolgreiche Stil-Expertin nach Spanien ausgewandert und beruflich neu gestartet ist – und jetzt 2 Esel als Haustiere hat.
Was passiert, wenn man mit Mitte 50 sein bisheriges Leben hinter sich lässt – freiwillig?
Katharina Starlay hat genau das getan. Die erfolgreiche Stilberaterin, Buchautorin und Knigge-Expertin hat ihren etablierten Platz in der deutschen Geschäftswelt gegen ein neues Leben auf Mallorca eingetauscht.
Heute lebt sie auf dem Land auf Mallorca, arbeitet als Immobilienmaklerin – und begleitet mit ihrer “Babyboomer-Beratung” Menschen, die sich fragen, wie sie den dritten Lebensabschnitt sinnvoll gestalten können.
Die 3 wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch:
- Ein Neuanfang beginnt mit Ehrlichkeit
“Immer wenn ich auf Mallorca war, habe ich über Deutschland und mein Leben dort gar nicht nachgedacht. Auf der anderen Seite, wenn ich in Deutschland war, habe ich ständig Mallorca vermisst.” Ein Gefühl, das sie irgendwann nicht mehr ignorieren konnte. - Entwicklung statt Wiederholung
“Soll ich jetzt das x-te Buch schreiben? Das habe ich doch alles schon erlebt. Mir geht es um Entwicklung. Ich wollte etwas Neues lernen – und wieder im Team arbeiten.” Ihr Weg führte sie in die Immobilienbranche – mit Herz, Verstand und einer tiefen Verbindung zur Insel. - Stilvoll älter werden ist keine Frage der Mode
“Man sollte einer Frau nicht ansehen, wann sie jung war.” Für sie bedeutet Stil Haltung: “Gut mit sich selbst umgehen, neugierig bleiben, sich nicht über andere erheben – und auch sich selbst mal verzeihen können.” Es ist die innere Haltung, die nach außen wirkt.

Der entscheidende Moment:
Wann kam die Entscheidung zum Auswandern?
Die Entscheidung für den Neuanfang war keine spontane, sondern reifte über lange Zeit.
Doch es brauchte einen konkreten Auslöser, um den endgültigen Schritt zu wagen. “Ich habe beruflich die zigste Gratisanfrage bekommen. Ich bin ja als Expertin auch viel in den Medien präsent und habe aber auch immer wieder Seminare gegeben, Vorträge gehalten. Und in den Jahren vor und um Corona hat sich das massiv gehäuft, dass ich Gratisanfragen bekommen habe. Dieses ‘ach, wir kennen uns doch von da und daher – kannst du mal einen Vortrag halten. Budget haben wir natürlich keines, aber das ist doch für dich eine gute Werbung’.”
Diese Haltung, die mangelnde Wertschätzung für ihre Expertise, wurde für Katharina zum entscheidenden Wendepunkt: “Da ist mir wirklich auch buchstäblich ein Faden gerissen.”
Hinzu kam ein Grundstück auf Mallorca, das sie aus der Ferne nicht mehr gut betreuen konnte. Im Gespräch beschreibt sie, wie sie realisierte: “Da war so ein Moment, da war gar nichts mehr in Ordnung. Und ich habe gemerkt, dass ich dieser Fürsorge für das Haus in dem Fall nicht gerecht werden kann, wenn ich das weiterhin von remote mache.”
Die größte Erkenntnis: Ankommen im eigenen Leben
Auf die Frage, was das Wertvollste sei, das sie durch ihren Neuanfang auf Mallorca gewonnen hat, antwortet Katharina ohne zu zögern: “Ich bin das erste Mal in meinem Leben angekommen.”
Diese Aussage berührt, denn sie spricht ein tiefes menschliches Bedürfnis an. “Ich habe, solange ich in Deutschland lebte, immer auch das Gefühl gehabt, da muss doch noch was kommen. Irgendwann mal kommst du an. Und hier habe ich es dann tatsächlich gefunden. Das klingt etwas kitschig, aber darauf läuft es hinaus. Ich habe auf einmal nicht mehr das Bedürfnis, hier wegzuwollen, wegzumüssen oder reisen zu müssen, um mich zu erfüllen in dem Sinn.”
Doch Katharina betont auch: “Was aber auch nicht bedeutet, dass dieser Ort der Ort ist, wo du wenig zu tun hast und alles nur gemütlich ist. Auch Mallorca ist keine Komfortzone. Man muss sich darauf einstellen, darauf einlassen und mit den Gegebenheiten leben und nicht dagegen. Das ist so wichtig.”
Vom Stil-Coach zur Immobilienmaklerin:
Ein überraschender Wandel?
Für Außenstehende mag der Wechsel von der Stilberatung in die Immobilienbranche überraschend wirken. Für Katharina ist er logisch: “Für mich ist das Arbeiten in dieser Branche, in der Immobilienbranche, eine Verbindung mit dem Land, das ich liebe. Das ist das eine. Und es greift natürlich auch auf meine Talente und Neigungen zurück.”
Nach Jahrzehnten der Selbstständigkeit war ihr außerdem eines wichtig: “Nach langen Jahren einer Selbstständigkeit, in der man alleine gearbeitet hat, ist für mich heute noch mal wichtig, im Team zu arbeiten, damit ich mich entwickeln kann.”
Sie erklärt ihre Entscheidung mit einem bemerkenswerten Gedanken zur Lebensgestaltung: “Wir werden heutzutage so alt, dass wir mit, ich sag mal, in der Mitte unserer 50er schon auf eine lange Karriere zurückgreifen können und sich häufig auch das, was wir da getan haben, erfüllt hat. […] Und ich bin auch der Überzeugung, dass es im Leben auch um Entwicklung geht. Und ich habe mich selber gefragt: Wie kann ich mich als Katharina noch entwickeln? Und das habe ich in dem, was ich die letzten dreißig Jahre getan habe, nicht mehr gesehen.”

Die Babyboomer-Beratung von Katharina Starlay:
Wie bleiben wir auch im Ruhestand wirksam?
Parallel zu ihrem Job als Maklerin begleitet Katharina Menschen auf dem Weg in die sogenannte Rente – oder besser: in den Unruhestand. Das Konzept ihrer Babyboomer-Beratung beschreibt sie so: “Während meiner Selbstständigkeit als Stil- und Imageberaterin für Unternehmen hatte ich parallel auch eine Outplacement-Beraterausbildung gemacht. Und Outplacement bedeutet ja, dass man Menschen dabei begleitet, aus einem Beruf, den sie vorher hatten, sich zu verabschieden und einen neuen Weg einzuschlagen. Und das tut man mit Hilfe der Qualifikationsanalyse, der Talentanalyse. Da geht es um Ziele, Wünsche, Talent und Neigung.”
Mit welchen Ängsten kommen Menschen zu ihr? “Auf der einen Seite sicherlich die Furcht davor, dass man in die Bedeutungslosigkeit fällt, nicht mehr gefragt sein. Und bei vielen setzt ja dann auch so eine große Betriebsamkeit ein, die aber nicht wirksam ist.”
Sie erläutert den wichtigen Unterschied zwischen bloßer Aktivität und echter Erfüllung: “Es fallen nicht immer nur die Kontakte weg, die kann man sich relativ schnell selber besorgen. Aber stellt es einen auch zufrieden, was man tut? Worte und Taten sind zwei Dinge. Und es geht in der Karriereberatung oder in diesem Thema um Wirksamkeit.”
In der Zeit nach dem Berufsleben entsteht oft ein Vakuum: “Es geht nicht um Betriebsamkeit, sondern um Wirksamkeit. Menschen wollen das Gefühl haben, dass sie etwas bewegen.” Katharina beschreibt anschaulich, wie viele in diese Leere geraten: “Im ersten Jahr macht man all die Dinge, die man schon immer mal tun wollte. Man streicht das Haus an, man tingelt rum, man schläft aus, man besucht die Freunde, man verreist ein bisschen, macht vielleicht die Kreuzfahrt, die noch auf der Liste steht. Und nach einem Jahr merkt man, dass einen das inhaltlich nicht allein zufriedenstellt.”
Stilvoll älter werden: Eine Frage der Haltung
Was bedeutet es für sie persönlich, stilvoll älter zu werden? “Ich finde, dass es da eine innere und auch eine äußere Seite gibt. […] Es gibt natürlich ein paar Stilmaximen, die rein auf der äußerlichen Ebene wunderbar funktionieren, wenn man älter wird, dass man z.B. nicht Trends der Vergangenheit abbildet. Man sollte z.B. einer Frau nie ansehen an ihrem Styling und auch am Make-up, wann sie jung war. Das funktioniert nicht.”
Doch noch wichtiger ist für Katharina die innere Haltung: “Mit stilvoll älter werden meine ich eben auch diese Eleganz des Geistes, die mir persönlich so wichtig ist. Gut über andere Menschen denken, aber auch, weil wir reifer geworden sind, vielleicht gar nicht mehr nötig haben, uns über andere zu stellen oder uns abzugrenzen. Wir können uns auf einmal erlauben, neugieriger zu sein, aber auch gelebte Integration, vielleicht nicht mehr alles zu verurteilen, nur weil wir schlechte Erfahrungen mit etwas gemacht haben, sondern auch da noch mal neu rangehen.”
Besonders eindrücklich ist ihre Beobachtung zur Jugendlichkeit im Alter: “Es macht älter, wenn man denkt, man wisse schon alles. Wer neugierig bleibt, bleibt auch lebendig.” Und weiter: “Es gibt nichts, was älter macht oder älter wirken lässt als dieses ‘ich weiß schon alles und ich brauche nichts mehr zu lernen’.”

Warum zwei Esel ein Bekenntnis zum Bleiben sind
Ein besonders liebenswertes Detail in Katharinas neuem Leben sind ihre zwei Esel. Sie erzählt, dass diese mehr sind als nur Haustiere: “Tatsächlich ist das auch eine Botschaft an die Mallorquiner hier. Ich habe mir im Januar zwei kleine Esel gekauft. Das sind auch Brandschutzesel, weil die müssen das Gras wegfressen, weil ansonsten, wenn hier ein Feuer ausbrechen würde, sonst alles brennen würde.”
Doch die Tiere haben auch eine symbolische Bedeutung: “Esel können bis zu fünfunddreißig Jahre alt werden. Wenn ich jetzt von meinem heutigen Alter ausrechne, ich bin jetzt 59, dann werde ich mit diesen beiden alt. Und an die Mallorquiner lautete die Botschaft: Eine Frau, die sich Esel kauft, die will auch bleiben.”
Warum Sie dieses Podcast-Interview hören sollten?
Weil Katharina Starlay offen spricht – über Zweifel, Entscheidungen und das befreiende Gefühl, alte Rollen loszulassen. Sie zeigt, dass Lebensfreude und Neugier nichts mit dem Alter zu tun haben. Und ihr Weg macht Mut, sich ehrlich zu fragen: Wie will ich leben – wenn ich frei wählen kann?
Die abschließenden Worte von Katharina bringen es auf den Punkt: “Nehmt mit, was ihr könnt aus dem Gespräch. Ich wünsche euch einfach ganz viel Mut für das, was euch erfüllt später.”
Noch mehr Infos gibt es hier:
LinkedIn Profil Katharina Starlay
Webseite von Katharina Starlay (mit Infos zur Babyboomer Beratung)

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Interview mit Katharina Starlay:
Alles anders mit Mitte 50 – neues Leben auf Mallorca
Claudia Mattheis:
Herzlich willkommen in meinem LIVVING Podcast Studio, liebe Katharina Starlay.
Katharina Starlay:
Hallo Claudia.
Claudia Mattheis:
Warum ich dich eingeladen habe, dafür gibt es gleich zwei sehr gute Gründe. Nach einer beeindruckenden Karriere als Autorin, Imageberaterin und Stilcoach – du bist sogar Expertin im Deutschen Knigge-Rat – hast du dich mit Mitte 50 dazu entschieden, noch einmal ganz neu anzufangen. Heute lebst du auf Mallorca und arbeitest dort als Immobilienmaklerin. Außerdem unterstützt du Menschen, die im Rentenalter eine neue Berufung suchen. Deine Babyboomer-Beratung hilft, das berühmte Loch im Leben nach dem Beruf zu vermeiden, um so zufriedener älter zu werden. Lass uns bitte über deinen Neuanfang in Spanien reden und darüber, wie man den dritten Lebensabschnitt aktiv und erfüllend gestaltet.
Katharina Starlay:
Gerne.
Claudia Mattheis:
Liebe Katharina, was hat dich nach Mallorca geführt, und was macht die Insel für dich so besonders?
Katharina Starlay:
Zwei Dinge: einmal das Herz. Mallorca ist der Ort meines Herzens. Ich bin wegen der Liebe nach Mallorca gezogen – der Liebe zu einer Landschaft und zu einem Ort, an dem ich mich immer wohlfühle. Und damit verbunden ist das Licht. Hier scheint nicht ständig die Sonne, aber das Licht ist immer präsent und immer besonders. Das gibt einem das Gefühl, privilegiert zu sein, auch wenn man einem strengen Arbeitsalltag folgt. Es ist einfach ein anderes Lebensgefühl.
Claudia Mattheis:
Das kann ich gut nachvollziehen. Berlin im Winter ist die Pest, das geht gar nicht. Ich meine, jetzt wird es ja auch langsam wieder heller, aber ich bin da ganz bei dir. Bis dieser Entschluss gereift ist, das hat ja sicher gedauert. Kannst du von dem Moment erzählen, als du die Entscheidung getroffen hast, dein Leben komplett neu zu gestalten? Wie kam es dazu?
Katharina Starlay:
Ich würde gern noch einmal auf das Thema Reife eingehen. Ich habe gemerkt, dass ich, immer wenn ich auf Mallorca war, über Deutschland und mein Leben dort gar nicht nachgedacht habe. Umgekehrt habe ich, wenn ich in Deutschland war, ständig Mallorca vermisst. Das war für mich ein klares Indiz. Aber natürlich braucht es immer noch einen Moment, bis man sich wirklich traut. Dann gab es ein Frühjahr, in dem ich merkte: Ich versorge hier seit einigen Jahren ein Stück Land – auf einer Insel muss man sich eben darum kümmern, dass alles in Schuss bleibt. Und da war so ein Moment, in dem gar nichts mehr in Ordnung war. Ich habe gemerkt, dass ich diese Fürsorge für das Haus nicht mehr gerecht werden kann, wenn ich das weiterhin von Deutschland aus mache.
Katharina Starlay:
Dann kam noch etwas dazu: Ich habe beruflich zum wiederholten Mal eine Gratisanfrage bekommen. Als Expertin bin ich oft in den Medien präsent, gebe Seminare und halte Vorträge. In den Jahren rund um Corona hat sich das massiv gehäuft: “Kannst du mal einen Vortrag halten? Budget haben wir natürlich keines, aber das ist doch für dich eine gute Werbung, Katharina.” Das ist eine Grundhaltung, die ich in meinem alten Leben sehr zersetzend fand, denn so kann kein Selbstständiger überleben. Da ist mir buchstäblich ein Faden gerissen.
Katharina Starlay:
Und dann habe ich mich gefragt: Was habe ich jetzt noch zu verlieren? Das war der Moment, in dem ich gesagt habe: Okay, ich schaue mich mal um und überlege, wie ich meine Situation verändern kann.
Claudia Mattheis:
Interessant. Es hat also viel mit Wertschätzung zu tun – die mangelnde Wertschätzung von anderen dir gegenüber und die eigene.
Katharina Starlay:
Genau.
Claudia Mattheis:
Du hast einfach gesagt: Nein, ich verkaufe mich nicht mehr unter Wert. Interessant.
Katharina Starlay:
Genau. Man hat immer die Möglichkeit, innezuhalten und zu überlegen: Wie kann ich das, was ich habe, verbessern?
Claudia Mattheis:
Also absolut selbstwirksam aktiv gestalten.
Katharina Starlay:
Ja, wenn wir es nicht machen, macht es niemand für uns.
Claudia Mattheis:
Absolut. Ich bin selbstständig, ich lebe das auch.
Katharina Starlay:
Genau.
Claudia Mattheis:
Auch wenn du offensichtlich schon länger mit Mallorca geliebäugelt hast, waren die Menschen in deinem Umfeld vermutlich doch überrascht. Wie haben sie reagiert, als du gesagt hast: “Ich ziehe jetzt nach Mallorca”?
Katharina Starlay:
Ich habe es ehrlich gesagt nur denen erzählt, von denen ich wusste, dass sie es gut mit mir meinen. Die haben sehr positiv, wenn auch etwas ungläubig reagiert. Die häufigste Reaktion war: “Wenn das eine schafft, dann du. Und wir haben das Gefühl, du gehörst dorthin.” Die haben in persönlichen Gesprächen ja auch immer gespürt, wie viel mir Mallorca bedeutet. Ich habe viel positiven Zuspruch erhalten.
Claudia Mattheis:
Wie schön. Du warst bislang vor allem als Autorin, Imageberaterin und Stilcoach bekannt. Der Wechsel in die Immobilienbranche wirkt von außen betrachtet überraschend. Was hat dich daran gereizt, als Maklerin zu arbeiten?
Katharina Starlay:
Ich verstehe die Überraschung. Für mich ist die Arbeit in der Immobilienbranche eine Verbindung mit dem Land, das ich liebe. Das ist das eine. Es greift aber auch auf meine Talente und Neigungen zurück. Als Karriereberaterin weiß ich, was es braucht und in welche Richtung es gehen kann, wenn man den Beruf wechselt. Und wir werden heute so alt, dass wir in der Mitte unseres Lebens auf eine lange Karriere zurückblicken und sich vieles davon bereits erfüllt hat.
Katharina Starlay:
Für mich war ganz konkret die Frage: Was soll jetzt noch kommen? Das nächste Buch schreiben? Die Erfahrung habe ich ja schon gemacht, ich habe meine Erfolge erzielt. Mir geht es um Entwicklung, um Weiterentwicklung. Wie kann ich mich als Katharina noch entwickeln? Das habe ich in dem, was ich dreißig Jahre lang gemacht habe, nicht mehr gesehen. Ich kann noch produktiv tätig sein, aber mich wirklich weiterentwickeln und etwas Neues lernen – das kann ich in einem neuen Beruf, der auf meine Talente und Neigungen zurückgreift. Und noch etwas: Nach vielen Jahren Selbstständigkeit, in denen man alleine gearbeitet hat, ist es für mich heute wichtig, im Team zu arbeiten, um mich weiterzuentwickeln.
Claudia Mattheis:
Interessanter Ansatz – sich nicht auf den alten Erfolgen ausruhen, was ja auch bequem sein kann, wenn man Status und Expertise hat.
Katharina Starlay:
Auf keinen Fall. Ich nicht.
Claudia Mattheis:
Nun bist du nach Mallorca ausgewandert, und auch wenn du dich schon vorher intensiv mit der Insel beschäftigt hast: Gab es kulturelle Stolpersteine oder Missverständnisse, die dir anfangs zu schaffen gemacht haben und die du so gar nicht erwartet hättest?
Katharina Starlay:
Ich frage mich, ob die überhaupt schon gelöst sind. In eine andere Kultur zu gehen und mit Menschen umzugehen, die eine andere Sprache sprechen und ganz andere Voraussetzungen haben, verlangt viel Aufmerksamkeit, die man in der Komfortzone der Vergangenheit nicht benötigt hat. Ich spreche Spanisch, denke aber, dass ich es noch besser sprechen könnte. Und ich spüre auch, dass es Zeit braucht, Mallorquiner als Freunde zu gewinnen. Es braucht Zeit, viele Jahre, Signale untereinander und vor allem Respekt und Wertschätzung auf beiden Seiten.
Claudia Mattheis:
Liegt das auch daran, dass Mallorca von Deutschen und generell von Ausländern quasi überrannt wird? Viele Mallorquiner haben ja Schwierigkeiten, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Ist deswegen so eine Distanz da, die man erst auflösen muss?
Katharina Starlay:
Das schürt sicherlich die Stimmung. Da bin ich ganz bei dir. In meinem direkten Umfeld auf dem Land ist das weniger spürbar, hier gibt es viel Platz und Wohnraum. Es gibt auf Mallorca eine große deutsche Community, auf die man sich einlassen kann, aber nicht muss. Das kann jeder für sich entscheiden. Ich möchte Kontakte zu den Menschen hier pflegen, nicht nur mit Deutschen zu tun haben – auch wenn Deutsche gute Gespräche führen. Aber ich bin ja nicht nach Spanien gegangen, um nur Deutsch zu sprechen.
Claudia Mattheis:
Geduld und Empathie braucht es wahrscheinlich, und Respekt vor anderen Kulturen. Was war für dich das Wertvollste, das du durch deinen Neuanfang auf Mallorca gewonnen hast? Eine Erkenntnis, ein Gefühl?
Katharina Starlay:
Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben angekommen.
Claudia Mattheis:
Wie schön.
Katharina Starlay:
Solange ich in Deutschland lebte, hatte ich immer das Gefühl: Da muss noch etwas kommen. Irgendwann mal kommst du an. Hier habe ich das tatsächlich gefunden. Es klingt kitschig, aber so ist es. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis, wegzuwollen, reisen zu müssen, um mich erfüllt zu fühlen.
Claudia Mattheis:
Ich glaube, das ist die tiefe Sehnsucht von vielen Menschen – einen Ort zu finden, an dem man wirklich sein und bleiben möchte.
Katharina Starlay:
Das heißt aber nicht, dass es ein Ort ist, an dem wenig zu tun ist und alles gemütlich ist. Auch Mallorca ist keine Komfortzone. Man muss sich darauf einlassen und mit den Gegebenheiten leben, nicht dagegen. Das ist wichtig. Und man muss bewusst in Kauf nehmen, was das mit sich bringt.
Claudia Mattheis:
Auch wenn du Mallorca liebst und dich dort angekommen fühlst, gibt es trotzdem etwas, das du aus deinem früheren Leben in Deutschland vermisst?
Katharina Starlay:
Was fehlt? Sicherlich die Freunde, die einem nah sind, und eine gewisse Spontaneität. Man kann nicht einfach mal eben gemeinsam frühstücken gehen. Man muss immer mehr planen, um den Kontakt zu Herzensmenschen zu pflegen. Aber ich glaube, wenn die Beziehung gut ist, kann man auch über Distanz ein gutes Verhältnis aufrechterhalten. Und ehrlich gesagt: Es gibt schlimmere Orte, jemanden zu besuchen als Mallorca.
Claudia Mattheis:
Ich suche noch eine Freundin, die auf Mallorca lebt. Ich melde mich gleich mal an. Was möchtest du auf keinen Fall mehr missen, was du auf Mallorca gefunden hast?
Katharina Starlay:
Weil ich hier außerhalb meiner bekannten Komfortzone bin, erlebe ich immer wieder Momente der inneren Unsicherheit – aber die geben mir das Gefühl, lebendig zu sein. Und das möchte ich nicht mehr missen. Diese ständige Neugier auf das, was noch kommt, dieses “Ich weiß, dass ich nichts weiß”. Jeder Tag hält Überraschungen bereit. Das finde ich sehr spannend.
Claudia Mattheis:
Klingt spannend, aber darauf muss man sich einlassen wollen. Was würdest du Menschen mit auf den Weg geben, die mit dem Gedanken spielen auszuwandern, sich aber noch nicht getraut haben?
Katharina Starlay:
Wir sollten die Entscheidung mit dem Herzen treffen und die Umsetzung mit dem Kopf. Man kann nicht nur, weil man sich in die Idee von einem neuen Leben verliebt hat, kopflos hineinstürzen und dann Scherben aufsammeln. Das wäre unsorgfältig – auch dem eigenen Selbst und der eigenen Seele gegenüber. Man sollte sich überlegen: Wie kann ich diesen Schritt machen? Bringe ich die Voraussetzungen mit? Manchmal braucht es einen längeren Anlauf, wie bei mir auf Mallorca zum Beispiel die Sprachbarriere. Natürlich kann man sich in einer deutschsprachigen Community bewegen, ohne ein Wort Spanisch zu sprechen – aber die Akzeptanz der Mallorquiner erreicht man so nicht. Es braucht eine sprachliche Annäherung.
Katharina Starlay:
Und speziell das Inseldasein: Eine Insel hat andere Voraussetzungen als das Festland. Hier gibt es viel Licht, viel Feuchtigkeit, das verändert zum Beispiel den Verfall von Gebäuden. Man sollte sich bewusst machen, dass man sich kümmern muss. Einfach zu glauben, man kauft sich eine Casita und das läuft dann von allein, wäre fahrlässig. Es ist wichtig, mit den Gegebenheiten zu arbeiten. Und auch, wenn nicht jeder nach Spanien oder Italien auswandern möchte – manche möchten einfach die Stadt wechseln oder von der Stadt aufs Land oder umgekehrt. Sich verändernde Lebensbedingungen verlangen neue Talente und einen offenen Blick.
Claudia Mattheis:
Und man nimmt sich ja immer selbst mit.
Katharina Starlay:
Oh ja.
Claudia Mattheis:
Für viele vielleicht ein Problem.
Katharina Starlay:
Das stimmt.
Claudia Mattheis:
Mallorca wird ja gerne als zusätzliches Bundesland von Deutschland bezeichnet, ist aber ein paar Flugstunden entfernt. Wie hältst du den Kontakt zu Freunden und Familie in Deutschland – nur virtuell oder bekommst du oft Besuch?
Katharina Starlay:
Ich bekomme tatsächlich weniger Besuch, als ich dachte. Aber ich halte mit vielen engen und intensiven Kontakt, mit Qualität in der Kommunikation. Selbstverständlich wird einem mit dem Ortswechsel klar, wer wirkliche Freunde sind und wer nur Wegbegleiter. Wegbegleiter teilen ein Stück unseres Lebens, besuchen dieselben Clubs und Vereine, haben ähnliche Vorlieben. Wenn sich das verändert, merkt man, welche Freundschaften tiefer gehen. Die Freunde, die bleiben, sind die, die auch eine Entwicklung mittragen.
Katharina Starlay:
Ich habe das auch erlebt, als ich 13 Jahre in der Schweiz lebte. Die wenigen Freunde, die bleiben, sind die wertvollen. Die Intensität wird höher.
Claudia Mattheis:
Es geht also nicht um die Masse, sondern um die Qualität.
Katharina Starlay:
Immer die Klasse.
Claudia Mattheis:
Kommen wir zu deinem zweiten beruflichen Standbein: Auf deiner Webseite bietest du Babyboomer-Beratung an. Ein wunderbarer Begriff. Wer ist deine Zielgruppe – und beschreibe sie mal konkret.
Katharina Starlay:
Was ich anbiete, ist übrigens auch mein eigener Plan für die Rente. Ich hatte mir überlegt, hier die nächsten zehn bis zwölf Jahre in der neuen Branche zu arbeiten und parallel Menschen zu begleiten, ihr drittes Lebensdrittel zu gestalten. Während meiner Selbstständigkeit als Stil- und Imageberaterin hatte ich eine Outplacement-Beraterausbildung gemacht. Outplacement bedeutet, Menschen dabei zu begleiten, aus einem alten Beruf auszusteigen und einen neuen Weg einzuschlagen – mit Hilfe von Qualifikations- und Talentanalysen. Es geht um Ziele, Wünsche, Talente und Neigungen. Dafür gibt es bestimmte Tools, die ich gerne einsetze, um mit Menschen zu klären: Was stellst du dir vor in deinem dritten Lebensdrittel? Diese Fragen kann man übrigens auch stellen, wenn jemand mit 40 das Gefühl hat, den falschen Weg eingeschlagen zu haben. Die Antworten kann man sich meist nicht allein geben, es braucht einen Sparringspartner, der empathisch die richtigen Fragen stellt und zuhört.
Claudia Mattheis:
Du hast schon viele Menschen beraten, die in den Ruhestand oder „Unruhestand“ wechseln. Mit welchen Anliegen oder Ängsten kommen diese Menschen zu dir? Was sind die Hauptthemen?
Katharina Starlay:
Zum einen die Angst vor Bedeutungslosigkeit, davor, nicht mehr gefragt zu sein. Viele Menschen werden dann sehr betriebsam, aber nicht wirklich wirksam. Sie haben viele Kontakte, aber das gibt keine Richtung. Das tiefe Bedürfnis nach Wirksamkeit, nach Ergebnissen und Erfolgen – das fällt im Ruhestand oft weg. Es fehlen nicht die Kontakte, sondern der Sinn in dem, was man tut. Worte und Taten sind zwei verschiedene Dinge. Es geht darum, durch eigenes Tun etwas zu erreichen.
Claudia Mattheis:
Haben die Menschen also Angst vor Bedeutungslosigkeit, vor dem Nicht-Wissen, wohin mit sich – und vor Langeweile?
Katharina Starlay:
Ja, ich glaube, Langeweile wird eines der größten Themen unserer Zukunft. Die KI nimmt uns immer mehr ab – wir müssen nicht mal mehr Texte schreiben, müssen sie nicht mal mehr lesen, weil die KI sie uns vorliest. Viele Menschen sehnen sich nach weniger Stress, nach mehr Freizeit. Aber nach einem Jahr im Ruhestand, in dem man all die Dinge macht, die man sich vorgenommen hat, merkt man, dass es einen inhaltlich nicht ausfüllt. Man will Ergebnisse erzielen, und das fehlt vielen.
Claudia Mattheis:
Und Einsamkeit?
Katharina Starlay:
Auch das. Wenn wir nicht lernen, klassische Kommunikation wieder aufzunehmen, wird Einsamkeit ein Thema. Ich habe neulich auf LinkedIn einen wichtigen Post gelesen, den ich auch in einem meiner Bücher thematisiert habe: Wir kommunizieren immer mehr parallel, aber nicht mehr miteinander. Einer erzählt eine Geschichte, der andere erzählt seine eigene zum selben Thema. Was fehlt, ist das Nachfragen, das Eingehen auf den anderen. Nur so entsteht emotionale Nähe und wir können Einsamkeit vermeiden.
Claudia Mattheis:
Ein wichtiger Ansatz. Ich fühle das genauso, deswegen meiden wir mittlerweile große Partys und treffen uns mit Freunden am liebsten in kleinen Gruppen, damit echte Gespräche entstehen können.
Katharina Starlay:
Ja, auch da gilt: Klasse statt Masse.
Claudia Mattheis:
Du hast viele Menschen beraten. Gibt es eine Geschichte, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Katharina Starlay:
Ich darf und möchte nicht über einzelne Fälle sprechen, das ist eine Frage der Diskretion. Aber ich durfte neulich eine Frau begleiten, die ein wenig älter ist als ich – sie ist also schon über sechzig – und in ihrer Branche eine neue Führungsaufgabe übernommen hat. Sie wollte von mir noch einmal Stilberatung, um mehr Stärke und die passende Ausstrahlung für ihr neues Auditorium zu bekommen. Das war eine schöne Geschichte, weil sie angekommen war und ich ihr durch meine Erfahrung einen zusätzlichen Schub geben konnte, sowohl in Form und Farbe als auch in der Frage, wie sie sich selbst am besten ausdrücken kann.
Katharina Starlay:
Ich konnte meine Erfahrungen aus der Textilbranche und Stilberatung einbringen und Menschen helfen, einen leichteren Umgang mit Kleidung und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Claudia Mattheis:
Das unterstreicht dann perfekt die Persönlichkeit.
Katharina Starlay:
Genau das ist der Sinn.
Claudia Mattheis:
Wenn jemand über 60 noch mal neu durchstarten will: Welche Eigenschaften sind deiner Meinung nach besonders wichtig?
Katharina Starlay:
Selbstreflexion – das verlangt viel Ehrlichkeit mit sich selbst und kann unbequem werden. Und Neugier, auf das, was kommt, und auf das, was man an sich selbst vielleicht noch gar nicht kennt. Diese Neugier gibt uns das Gefühl, wirklich zu leben, und sorgt für eine junge Ausstrahlung. Nichts macht älter, als zu glauben, schon alles zu wissen und nichts mehr lernen zu müssen. Gerade Herren eines höheren Alters erlauben sich manchmal einen Ton von oben herab. Das versetzt sie automatisch in die Immobilität des Greisenalters. Wenn sie stattdessen sagen: “Ich bin 80, aber ich habe noch nicht alles gesehen”, dann hat man einen ganz anderen Austausch. Ich persönlich liebe es, Freunde jeden Alters zu haben – von über 90 bis Anfang 20. So bleibt man im Gespräch und merkt, dass man tatsächlich nicht alles weiß.
Claudia Mattheis:
Noch mal zum Thema Stil: Was bedeutet es für dich persönlich, stilvoll älter zu werden? Ich denke dabei immer an eine elegante französische Grande Dame mit Chanel-Täschchen. Geht es auch anders?
Katharina Starlay:
Es gibt eine innere und eine äußere Seite. Es gibt äußerliche Stilmaximen – zum Beispiel sollte man einer Frau nie ansehen, wann sie jung war. Aber generell finde ich, dass gepflegtes Auftreten und Selbstreflexion den altersgerechten Auftritt ausmachen. Das heißt nicht, dass man im Alter nur noch Grau trägt. Im Gegenteil: Man kann Facetten der Persönlichkeit zeigen, die man sich früher vielleicht nicht getraut hat. Und mit “stilvoll älter werden” meine ich auch eine Eleganz des Geistes – gut über andere denken, neugierig bleiben, nicht mehr alles verurteilen. Ich bin offen für das, was kommt.
Claudia Mattheis:
Also eine Frage der Haltung – nach innen und außen.
Katharina Starlay:
Ja, älter werden hat viel mit Haltung zu tun, auch sich selbst gegenüber. Und man braucht auch Humor, um älter zu werden. Man muss sich manches verzeihen – und auch dem Körper. Aber das hat auch etwas Tröstliches: Älterwerden ist eine gerechte Angelegenheit, jeder kommt dran, keiner muss drängeln. Das ist vielleicht die gute Botschaft dabei.
Claudia Mattheis:
Keiner muss drängeln – schön. Jeder kommt dran. Zum Abschluss: Du bist jetzt auf Mallorca und fühlst dich angekommen. Wie willst du in Zukunft leben? Gibt es weitere Pläne?
Katharina Starlay:
Mein Plan ist, hier zu bleiben, weil ich hier angekommen bin. Ich möchte dauerhaft tragende Freundschaften gewinnen. Wenn ich alt bin, sehe ich mich in einer spanischsprachigen Dorfgemeinschaft – nicht in einem Altersheim. Wie ich das entscheide, wenn ich älter bin, weiß ich noch nicht, aber im Moment sehe ich mich als greise Person in einer Dorfgemeinschaft. Dafür habe ich die Voraussetzungen geschaffen.
Claudia Mattheis:
Und ein Leben mit Tieren?
Katharina Starlay:
Das weißt du aus dem Vorgespräch. Im Januar habe ich mir zwei kleine Esel gekauft. Sie dienen auch dem Brandschutz, weil sie das Gras wegfressen, das sonst eine Feuergefahr wäre. Das Leben mit Tieren ist wie Kinderkriegen, denn auch Esel werden alt. Es war der richtige Moment – Esel können bis zu 35 Jahre alt werden. Ich bin jetzt 59, also werde ich mit diesen beiden alt. Eine Frau, die sich Esel kauft, will auch bleiben – das ist meine Botschaft an die Mallorquiner. Ich habe viele Sympathien seitdem, viele wollen mich jetzt besuchen. Ich bin gespannt, was noch kommt.
Claudia Mattheis:
Großartig, ich kann das so gut verstehen. Liebe Katharina, ich hätte noch viele weitere Fragen, aber für heute machen wir Schluss. Vielen herzlichen Dank, alles Liebe nach Mallorca!
Katharina Starlay:
Danke dir auch, Claudia, für die empathischen Fragen – und auch an die Hörer: Nehmt mit, was ihr könnt aus dem Gespräch. Ich wünsche euch ganz viel Mut für das, was euch erfüllt.
Claudia Mattheis:
Alle Kontaktdaten zu Katharina sind in den Shownotes. Wer sie konsultieren möchte, kann das gerne tun.
Katharina Starlay:
Danke, Claudia. Ciao.
Claudia Mattheis

Claudia Mattheis (Jahrgang 1966) bringt mit 30 Jahren Führungserfahrung als Geschäftsführerin einer Werbeagentur und Chefredakteurin von Print- und Online-Medien strategische Expertise und ein starkes Netzwerk mit. Diese Kombination bildet das Fundament für ihre Mission: LIVVING.de zur führenden deutschsprachigen Plattform für Wohnen & Leben 50plus zu entwickeln. Ihre Leidenschaft für zielgruppengerechte Kommunikation verbindet sie mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Generation 50plus. Als versierte Netzwerkerin schafft sie Verbindungen zwischen Partnern, die gemeinsam die Lebenswelt einer wachsenden demografischen Gruppe neu denken wollen. Mit ihrem Mann Siegbert Mattheis lebt sie in Berlin-Prenzlauer Berg.























